University Of Tuebingen

Physics

Einführung

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Innovativ, interdisziplinär, international: Diese drei Wörter fassen zusammen, was die Universität Tübingen so besonders macht. Exzellente Forschung und Lehre sind die Antwort Tübingens auf die Herausforderungen der Zukunft in einer globalisierten Welt. Wir pflegen den Austausch mit Partnern auf der ganzen Welt - sowohl an Hochschulen als auch an außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Netzwerke und Kooperationen über Fakultäts- und Fachgrenzen hinweg sind die Säulen unserer erfolgreichen Strategie. Dies spiegelt sich in unserer guten Position in internationalen Rankings wider. Darüber hinaus sind wir eine der elf deutschen Universitäten, die mit dem Prädikat "ausgezeichnet" ausgezeichnet wurden.

Lange Traditionen

Die Universität Tübingen zählt mit ihrer über 500-jährigen Geschichte zu den ältesten Deutschlands. Viele große Intellektuelle haben in Tübingen studiert und gearbeitet - darunter Kepler, Hegel, Hölderlin und Schelling. Der genius loci - der Geist des Ortes - ist stärker denn je.

Geschichte der Physik in Tübingen

Mathematik und Physik begannen mit der Astronomie in Tübingen. Bereits 1507, also 30 Jahre nach der Gründung der Universität, berief Herzog Ulrich Pfarrer Johannes Stöffler (1452-1531) als Professor für "Mathesis" an die Kunstakademie. Zu dieser Zeit waren Mathematik und Astronomie in Tübingen eng miteinander verbunden. Bekannt wurde Stoeffler vor allem durch die Herausgabe seiner astronomischen Ephemeriden, in denen er den Planetenverlauf bis 20 Jahre im Voraus tabelliert hatte.

Er baute auch die astronomische Uhr im Tübinger Rathaus. Ihm folgten Vertreter der Astronomie wie Michael Mästlin (1546-1601), der Lehrer Johannes Keplers, und Wilhelm Schickard (1592-1635), der eine erste Rechenmaschine für seine astronomischen Berechnungen entwickelte. Schickard hatte eine Professur in Tübingen für Hebräisch und Astronomie. Johannes Kepler (1571-1630), unter dessen Namen die Fakultät jedes Jahr eine akademische Veranstaltung organisiert, war nur als Student in Tübingen. Streitigkeiten um theologische Lehren verhinderten, dass Kepler auf eine Professur in Tübingen berufen wurde.

1863 wurde in Tübingen die erste naturwissenschaftliche Fakultät einer Universität in Deutschland gegründet. Dazu gehörten neben den Lehrstühlen für Mathematik und Physik auch die Fächer Geologie, Chemie, Botanik und Zoologie. Erwähnenswert ist im 19. Jahrhundert vor allem Karl Ferdinand Braun (1850-1918), der ab 1885 10 Jahre lang auf dem Gebiet der elektromagnetischen Schwingungen arbeitete. Er entwickelte das Kathodenstrahloszilloskop - die Braunsche Röhre - das Ausgangspunkt für die Entwicklung von Fernseh- und Computerbildschirmen. Seine Beiträge zur Entwicklung der Antennentechnologie ermöglichten leistungsfähige Radio- und Fernsehsender.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Physik in Tübingen vor allem durch die Kernphysik geprägt. Die Namen von Friedrich Paschen (1865-1947), Ernst Back (1936-1948) und Walter Gerlach sind mit grundlegenden Experimenten zur Atomphysik und Quantenmechanik verbunden. Hans Geiger (1882-1945) arbeitete auf den Gebieten der Radioaktivität und der Kernphysik. Mit seinem Namen ist in erster Linie der Geigerzähler zum Nachweis ionisierender Partikel verbunden.

Im Sommer 1970 wurde die Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften in verschiedene Abteilungen aufgelöst. Unter anderem entstand die Fakultät für Mathematik und das Physik-Department - seit 1979 Fakultät für Physik. Im Sommersemester 1973 konnte ein großer Teil der Institute dieser Fakultäten in die neuen Gebäude in der Morgenstelle umziehen.

Im Rahmen der Strukturreform der Universität im Wintersemester 2002/03 wurden die Fakultät für Mathematik und die Fakultät für Physik zu einer gemeinsamen Fakultät für Mathematik und Physik zusammengelegt. In einer weiteren Strukturreform wurde im Wintersemester 2010/11 die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät gegründet und die Physik ist nun Teil dieser Fakultät.

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Diese Universität bietet Studiengänge in den folgenden Sprachen an
  • Englisch

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Diese Schule bietet auch:

MSc

Master Of Science Astro- und Teilchenphysik

Campusstudium Vollzeit 2 jahre October 2018 Deutschland Tübingen

Der Schwerpunkt des Master-Studienganges Astro- und Teilchenphysik liegt auf einem in der Physik üblichen quantitativen Ansatz und dem Erwerb essentieller praktischer Fähigkeiten in Bezug auf Problemstellungen im Bereich der Astro- und Teilchenphysik. [+]

Der Schwerpunkt des Master-Studienganges Astro- und Teilchenphysik liegt auf einem in der Physik üblichen quantitativen Ansatz und dem Erwerb essentieller praktischer Fähigkeiten in Bezug auf Problemstellungen im Bereich der Astro- und Teilchenphysik.

Die Master Astro- und Teilchenphysik ist ein internationales forschungsorientiertes Zweijahresprogramm, das vom Kepler-Zentrum ins Leben gerufen wurde. Dieses Programm verbindet Wissenschaft aus den Bereichen der Teilchenphysik, Astrophysik und Kosmologie und kombiniert verschiedene Disziplinen in der experimentellen und theoretischen Physik, Astronomie und Astrophysik. Die Ausbildung wird in englischer Sprache abgehalten, die die Studierenden auf die zunehmende Internationalisierung in Industrie und moderner Gesellschaft vorbereitet.... [-]