Zeppelin University

Einführung

Universität zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik

Wozu ZU?

Die gro­ßen Fra­gen von Ge­gen­wart und Zu­kunft sind zu kom­plex und ver­netzt, als dass sie ein­di­men­sio­nal zu be­ant­wor­ten wären. Die wach­sen­de so­zia­le, po­li­ti­sche, öko­no­mi­sche, kul­tu­rel­le, öko­lo­gi­sche und me­dia­le Ver­net­zung der Welt be­dingt einen Ort des ge­mein­sa­men Dis­kur­ses. Und die­ser Ort ist die Uni­ver­si­tät. Ihr kommt im 21. Jahr­hun­dert eine be­son­de­re Rolle zu:

Sie muss ein Ort sein, an dem jede Frage er­laubt ist. Sie muss ein Ort der Frei­heit und des Frei­raums sein. Sie muss ein Ort in­tel­lek­tu­el­len Dis­kur­ses sein, der Wis­sen­schaft­ler, Stu­die­ren­de und Ge­sell­schaft ver­bin­det. Sie muss ak­ti­ver Teil der Ge­sell­schaft sein, in die Ge­sell­schaft hin­ein wir­ken und zur Lö­sung so­zia­ler und ge­sell­schaft­li­cher Pro­ble­me bei­tra­gen. Sie muss in­ter­dis­zi­pli­när und gleich­zei­tig dis­zi­pli­när stark ver­an­kert sein.

Strandcampus der Zeppelin Universität am Bodensee.

Die Zep­pe­lin Uni­ver­si­tät ist genau des­halb ge­grün­det wor­den – ganz be­wusst als pri­va­te Stif­tungs­uni­ver­si­tät. Sie hebt sich ab, indem sie seit ihrer Grün­dung im Jahr 2003 In­ter­dis­zi­pli­na­ri­tät in ihre DNA ein­gra­viert hat. Zwi­schen Wirt­schaft, Kul­tur und Po­li­tik pro­blem- und lö­sungs­ori­en­tiert zu den­ken und nicht in spe­zi­fi­schen ge­sell­schaft­li­chen Denk­mus­tern und wis­sen­schaft­li­chen Dis­zi­pli­nen ver­haf­tet zu sein, macht den Blick frei für ge­sell­schaft­lich re­le­van­te Lö­sun­gen.

Diese Hal­tung de­fi­niert uns an der ZU. Wir ma­chen uns ge­mein­sam auf, um über Gren­zen hin­weg zu den­ken. Es ist ein gro­ßes Pri­vi­leg, diese ein­zig­ar­ti­ge Bil­dungs­ein­rich­tung im Ver­bund zu ge­stal­ten. Stu­die­ren­de, Wis­sen­schaft­ler, die Mit­ar­bei­ter der Ver­wal­tung und un­se­re För­de­rer und Part­ner zie­hen ge­mein­sam an einem Strang, um diese Idee un­se­rer Uni­ver­si­tät in of­fe­nem Aus­tausch mit Leben zu fül­len.

Das Vor­bild für unser Han­deln ist unser Na­mens­ge­ber: Fer­di­nand Graf von Zep­pe­lin. Er war ein Pio­nier der Luft­fahrt. Wil­lens­stark hielt er an sei­ner Idee, den Him­mel zu er­obern, trotz Rück­schlä­gen fest. Er glaub­te an sich und seine Vi­si­on. Und er er­reich­te sein Ziel: „Man muss es nur wirk­lich wol­len, daran glau­ben, dann wird es ge­lin­gen“. Das ist für uns mehr als nur ein schö­ner Satz. Es ist un­se­re hand­lungs­lei­ten­de Ma­xi­me.

Un­se­re obers­te Auf­ga­be ist es, Stu­die­ren­den, Wis­sen­schaft­lern und Mit­ar­bei­tern die ein­zig­ar­ti­ge Chan­ce zu geben, ihre Fä­hig­kei­ten so zu ent­wi­ckeln, dass sie in der Lage sind, ei­ge­ne Ziele zu rea­li­sie­ren und Lö­sun­gen für die Her­aus­for­de­run­gen un­se­rer Zeit zu fin­den. Dar­auf sind alle Struk­tu­ren und Pro­zes­se der ZU aus­ge­rich­tet: in­ter­dis­zi­pli­när, in einer in­spi­rie­ren­den Ge­mein­schaft, mit viel Frei­raum und gro­ßem Pio­nier­geist.

Ob wir Ant­wor­ten auf alle gro­ßen Fra­gen der Ge­gen­wart und Zu­kunft geben kön­nen, wis­sen wir nicht. Wir wis­sen aber, dass wir es ver­su­chen wol­len. Und wenn wir es nur genug wol­len, ge­lingt es.

Diese Universität bietet Studiengänge in den folgenden Sprachen an
  • Englisch
  • Deutsch

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Programme

Diese Schule bietet auch:

Master

Master in General Management

Campusstudium Vollzeit 2 jahre August 2017 Deutschland Friedrichshafen

Der Masterstudiengang General Management ist ein wissenschaftlicher Studiengang mit theoretisch fundiertem Praxisbezug. Das Studium vermittelt theoretische und anwendungsbezogene Kenntnisse der allgemeinen Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. [+]

Betriebswirtschaftslehre für Nicht-Betriebswirte Das gibt es an deut­schen Uni­ver­si­tä­ten sehr sel­ten. Warum ei­gent­lich? Ein Mas­ter in BWL für Nicht-BW­Ler be­nö­tigt viel Zu­trau­en der Do­zen­ten und Stu­die­ren­den: Zu­trau­en in Ihre Viel­falt - denn bei uns stu­die­ren Bio­lo­gen mit Ar­chi­tek­ten mit In­ge­nieu­ren mit Ju­ris­ten. Zu­trau­en in die Pro­duk­ti­vi­tät Ihrer Hin­ter­grün­de und Er­fah­rungs­schät­ze - denn wie be­rei­chernd kön­nen Ihre aka­de­mi­schen Hei­ma­ten und Ihre prak­ti­schen Er­kennt­nis­se für ein Stu­di­um in Be­triebs­wirt­schafts­leh­re sein? Zu­trau­en in eine in­tel­li­gen­te Ver­bin­dung von Grund­la­gen­ver­mitt­lung und in­di­vi­du­el­len Ver­tie­fungs­mög­lich­kei­ten - denn Sie be­nö­ti­gen bei­des. Der Masterstudiengang General Management ist ein wissenschaftlicher Studiengang mit theoretisch fundiertem Praxisbezug. Das Studium vermittelt theoretische und anwendungsbezogene Kenntnisse der allgemeinen Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. Neben fundierten Managementqualifikationen erwerben Sie die Kompetenz selbständig organisierter wissenschaftlicher Forschungsarbeit. Sie werden in die Lage versetzt, gesellschaftlich relevante ökonomische Probleme multidisziplinär zu analysieren und mit innovativen wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Das Programm umfasst zudem ein internationales Praktikum. Solche Studierende, die bereits ein Auslandspraktikum im Erststudium absolviert haben, können alternativ auch eine StudentStudies (ein inhaltlich individualisiertes Modul) oder ein interdisziplinäres Wahlmodul belegen. Die Möglichkeit der GlobalStudies - ein Auslandssemester kombiniert mit zwei Praktika im Ausland - besteht darüber hinaus für alle GEMA-Studierende. Studienbegleitend nehmen Sie zudem am TandemCoaching der ZU teil. Eine fördernde, individualisierte Begleitung jedes Studierenden in seinem Entwicklungsprozess durch einen WissenschaftsCoach und einen PraxisCoach. An vielen Universitäten ist die Betreuungsrelation 160 Studierende pro Professor - bei uns gibt es zwei Coaches pro Studierenden. Mit beiden Coaches reflektieren die Studierenden einmal im Semester ihre wissenschaftliche Arbeit und ihre berufliche Orientierung. [-]

Master in Kommunikations- & Kulturwissenschaften

Campusstudium Vollzeit 1 - 2 jahre August 2017 Deutschland Friedrichshafen

In heutigen Gesellschaften ist mehr denn je ein Wissen über und eine Handlungsfähigkeit in unterschiedlichen Kulturen gefragt. Zugleich sind die Anforderungen an die Kommunikationspraxis extrem gestiegen. Kommunikative Kompetenz und kulturelles Wissen gelten deshalb als die Schlüsselqualifikationen des 21. Jahrhunderts. [+]

In heutigen Gesellschaften ist mehr denn je ein Wissen über und eine Handlungsfähigkeit in unterschiedlichen Kulturen gefragt. Zugleich sind die Anforderungen an die Kommunikationspraxis extrem gestiegen. Kommunikative Kompetenz und kulturelles Wissen gelten deshalb als die Schlüsselqualifikationen des 21. Jahrhunderts. Auf diese neuen Herausforderungen antwortet unser Master-Studiengang im Bereich „Communication & Cultural Management“. Dabei können die Studierenden zwischen den beiden vertiefenden Tracks in „Kommunikation und Medien“ oder in „Kulturproduktion“ wählen. Seine Absolventen lernen einerseits die kulturellen Fundierungen von gegenwärtigen Gesellschaften kennen und analysieren und werden andererseits dazu befähigt, durch kommunikative Praxis an der Lösung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen mitzuwirken. Zugleich sind Kommunikation und Kultur unwahrscheinliche Grundbegriffe der modernen Gesellschaft. Sie betonen das Selbstverständliche und machen es dadurch fraglich. Das verändert die Situation. Der Master-Studiengang im Bereich „Communication & Cultural Management“ bietet seinen Studierenden eine Auseinandersetzung mit kommunikations- und kulturwissenschaftlichen Theorien und eröffnet ihnen ein vertieftes Verständnis der Funktionsweisen und Probleme moderner Gesellschaften. Studiert werden geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden und Arbeitsweisen der Gesellschafts- und Kulturanalyse. Ein dialogorientiertes und selbstverantwortlich angelegtes Studium fördert Wahrnehmungs-, Gestaltungs und Ausdrucksfähigkeiten. Darüber hinaus werden Forschungserfahrungen gesammelt und Organisationsfertigkeit und Teamfähigkeit in konkreten Forschungs-, Beratungs- und Ausstellungsprojekten entwickelt. Führungskräfte der neuen Generation in Kultur und Kommunikation brauchen zunehmend Management und Strategiekompetenzen, die auf komplexe Entscheidungen im dynamischen Umfeld von Medien, Kulturinstitutionen, Wirtschaft und Gesellschaft vorbereiten – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Kultur und Kommunikation mit Managementfähigkeiten verbinden Ein Programm für alle, die an Kultur und Kommunikation noch mehr glauben als an Zahlen und Zentralen. Die Professoren müssten es ja eigentlich am besten wissen: Was sind die wichtigsten Fragen, mit denen sich der Fachbereich Kulturwissenschaften beschäftigt? Zukunftsfähige Gesellschaft und Medien Wie frei ist der Fluss der Information? Was vermitteln Medien? Und wie? Was muss man in der Informationsgesellschaft eigentlich noch wissen? Kulturmanagement für die nächste Gesellschaft Wer will eigentlich noch Publikum sein? Warum ist Kultur unruhig? Und wie organisieren sich Museen und andere Kunsteinrichtungen im 21. Jahrhundert? Kommunikation politisch und strategisch beleuchtet Transportieren Stiftungen Reformbotschaften effizienter? Und wen beeinflusst Werbung? Innovation durch Kunst Wie passen progressive Kunst und „Soziale Innovationen“ zusammen? Gibt es Kunst ohne die bürgerliche Gesellschaft? Und wie sieht die dann aus? Die Absolventen von CCM übernehmen Verantwortung in Kultur und Kommunikation Unsere Master-Alumni arbeiten nicht nur als Kuratoren, Wissenschaftler, künstlerische Leiter, Stiftungs- und Musikmanager in traditionellen Kulturinstitutionen, – durch seinen interdisziplinären Ansatz, der Theorie und Praxis eng auf einander bezieht, zielt der Master auch auf noch nicht formierte experimentelle Arbeitsfelder und eine Selbständigkeit im Kreativbereich. Eine Reihe von AbsolventInnen arbeiten in wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, in Medienunternehmen, Kommunikationsagenturen, Stiftungen sowie in der Marktforschung. [-]

Master in Politik-, Verwaltungswissenschaft & Internationale Beziehungen

Campusstudium Vollzeit 1 - 2 jahre August 2017 Deutschland Friedrichshafen

Für Experten in Wissenschaft & Forschung, Ministerien, Parlamenten, Rathäusern, öffentlichen und gemeinnützigen Unternehmen, Managementberatung, EU-Institutionen, internationalen Organisationen, Fachbehörden, Verbänden und politischen Parteien, NGOs, Politikberatung und Public Affairs-Agenturen. [+]

Für Experten in Wissenschaft & Forschung, Ministerien, Parlamenten, Rathäusern, öffentlichen und gemeinnützigen Unternehmen, Managementberatung, EU-Institutionen, internationalen Organisationen, Fachbehörden, Verbänden und politischen Parteien, NGOs, Politikberatung und Public Affairs-Agenturen. Warum PAIR studieren? Die neue Rolle des Staa­tes nach der glo­ba­len Fi­nanz­kri­se, das neue Zeit­al­ter der Di­gi­ta­li­sie­rung, die For­de­rung nach mehr Ef­fi­zi­enz im öf­fent­li­chen Sek­tor, Rufe nach mehr Trans­pa­renz und Bür­ger­be­tei­li­gung, neue glo­ba­le und re­gio­na­le Ver­flech­tun­gen und nicht zu­letzt die Ent­wick­lung der eu­ro­päi­schen In­te­gra­ti­on – Po­li­tik und Ver­wal­tung durch­lau­fen einen grund­le­gen­den Wan­del. Auf die­sen Wan­del be­zie­hen sich die For­schungs­ge­bie­te der ma­nage­men­tori­en­tier­ten Po­li­tik- und Ver­wal­tungs­wis­sen­schaft an der Zep­pe­lin Uni­ver­si­tät. Unser Mas­ter-Pro­gramm Po­li­tics, Ad­mi­nis­tra­ti­on & In­ter­na­tio­nal Re­la­ti­ons be­rei­tet Sie daher auf die ak­tu­el­len Her­aus­for­de­run­gen, mög­li­che Lö­sungs­an­sät­ze und die not­wen­di­gen Kom­pe­ten­zen für die Pro­blem­ana­ly­se und die Vor­be­rei­tung und Um­set­zung von Ent­schei­dun­gen vor. Das Stu­di­um ver­mit­telt daher ver­tie­fen­de theo­re­ti­sche und an­wen­dungs­be­zo­ge­ne Kennt­nis­se der ma­nage­men­tori­en­tier­ten Po­li­tik- und Ver­wal­tungs­wis­sen­schaft mit einer star­ken in­ter­na­tio­na­len und ver­glei­chen­den Aus­rich­tung. Da­durch wer­den Sie in die Lage ver­setzt, ge­sell­schaft­lich re­le­van­te Pro­ble­me zu un­ter­su­chen und mit in­no­va­ti­ven wis­sen­schaft­li­chen Me­tho­den zu be­ar­bei­ten. Was macht den Master in PAIR so besonders? Das Mas­ter-Pro­gramm an der Zep­pe­lin Uni­ver­si­tät bie­tet Ihnen nicht nur die Ver­tie­fung in der ma­nage­men­tori­en­tier­ten Po­li­tik- und Ver­wal­tungs­wis­sen­schaft, son­dern Sie er­gän­zen Ihr Stu­di­um ge­zielt auch durch In­hal­te aus der Rechts-, Wirt­schafts-, und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft. Die Basis für diese In­ter­dis­zi­pli­nä­ri­tät wird be­reits im Foun­da­ti­on-Mo­dul zu Be­ginn des Stu­di­ums ge­legt. Im wei­te­ren Ver­lauf Ihres Stu­di­ums kön­nen Sie auch einen Minor in Cor­po­ra­te Ma­nage­ment & Eco­no­mics oder in Com­mu­ni­ca­ti­ons & Cul­tu­ral Ma­nage­ment be­le­gen. Dar­über hin­aus ist die Theo­rie- und Me­tho­den­aus­bil­dung ein zen­tra­ler Be­stand­teil des PAIR-Stu­di­en­pro­gramms. Sie haben die Mög­lich­keit ihre For­schungs- und Me­tho­den­kom­pe­tenz in­di­vi­du­ell zu ver­tie­fen. Im Vor­der­grund steht die Be­ur­tei­lung der Ein­satz­fä­hig­keit un­ter­schied­li­cher For­schungs­de­signs und Me­tho­den im Hin­blick auf un­ter­schied­li­che Fra­ge­stel­lun­gen und das prak­ti­sche An­wen­den ver­schie­de­ner For­schungs­an­sät­ze. Das Stu­di­um an der Zep­pe­lin Uni­ver­si­tät zeich­net sich auch da­durch aus, dass Sie die Mög­lich­keit haben, ein wis­sen­schaft­lich be­glei­te­tes For­schungs­pro­jekt zu be­ar­bei­ten. Das Modul „For­schungs­pro­jekt“ rich­tet sich ex­pli­zit an Mas­ter-Stu­die­ren­de, die be­son­ders an wis­sen­schaft­li­cher Ar­beit und for­schungs­ori­en­tier­ten Be­rufs­fel­dern in­ter­es­siert sind. Mit un­se­rem An­ge­bot Stu­dent­Stu­dies kön­nen Sie Ihre The­men und Fra­ge­stel­lun­gen zum In­halt Ihres Stu­di­ums ma­chen. In dem PAIR-Masterprogramm können Sie Studienangebote aus den folgenden Spezialisierungsbereichen vertiefen: Spezialisierung im Master PAIR TRACK I: International Relations & Global Politics Um diese Fragen geht es im Track International Relations & Global Politics: Welche internationalen Organisationen prägen die Politikentscheidungen auf internationaler Ebene? Welche Funktion und Legitimation haben diese Organisationen und wie werden sie eigentlich geführt und gesteuert? Wie lassen sich die Wirksamkeit und der Erfolg von Projekten in der Entwicklungszusammenarbeit beurteilen und von welchen Faktoren hängen diese Erfolge oder Misserfolge ab? Und welche Akteure und Institutionen profitieren eigentlich am meisten von diesen Maßnahmen? Wie ist das Völkerrecht und das Recht internationaler Handelsbeziehungen konstituiert und welche Auswirkung hat es auf die Arbeitsweisen von internationalen und nationalen Organisationen? Wie funktionieren die Institutionen der Europäischen Union und welchen Einfluss haben sie als globale Akteure und im Verhältnis zu den Mitgliedsstaaten der EU? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft im „Regieren in entgrenzten Räumen“, wenn also Politikprobleme über Ländergrenzen hinweg zu lösen sind? Welche Funktionen und Legitimation haben die NGOs in diesem Zusammenhang? TRACK II: Political Institutions & Decisions Um diese Fragen geht es im Track Political Institutions & Decisions: Warum können gleiche Probleme in unterschiedlichen Ländern nicht mit den gleichen Konzepten gelöst werden? Wodurch unterschieden sich also die politisch-administrativen Systeme einzelner Nationalstaaten? Welche Akteure und Institutionen definieren Politik? Warum sind manche Akteure mächtiger als andere? Warum wählt der Bürger so wie er wählt? Wie wirken politische Kampagnen und politische Kommunikation auf das Wahlverhalten der Bürger? Wie sieht eine „gerechte“ Verteilung von Gütern aus? Welche Vorstellungen von Gerechtigkeit gibt es und welche politischen Strategien bieten sich an, um diese Vorstellungen zu verwirklichen? Welche ist die beste Verhandlungsstrategie bei Verteilungskonflikten? Und lassen sich Verhandlungsergebnisse vorhersagen? Von welchen Faktoren hängen diese Ergebnisse ab? TRACK III: Public Goods & Services Um diese Fragen geht es im Track Public Goods & Services: Wo verlaufen die legitimen Grenzen zwischen dem, was der Staat leisten kann und soll, und dem, was in die Zuständigkeit der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft gehört? Welche Grenzen der Privatisierung, aber auch welche Chancen der öffentlich-privaten Partnerschaft sind zu beachten? Wie können wichtige Aufgaben bewältigt werden: moderne Infrastruktur zur Verfügung stellen, soziale Leistungen anbieten, für öffentliche Sicherheit sorgen? Wieviel dürfen diese Leistungen kosten und wer soll dafür zuständig sein? Wie kann die Leistung öffentlicher Organisationen verbessert werden? Und wie kann man die Qualität öffentlicher Dienstleistungen am besten beurteilen? Gibt es überhaupt wesentliche Unterschiede beim Management von öffentlichen oder privaten Unternehmen? Wie wirken neue Medien und die Digitalisierung auf die Entscheidungsabläufe, die Machtverhältnisse und die Innovationskraft im öffentlichen Sektor? Welche Ansätze von eGovernment, eParticipation oder Open Government haben Aussicht auf Erfolg? Welche Rolle spielen die Spitzenbeamten in Europa und in Deutschland bei der Formulierung politischer Entscheidungen? Und wie beeinflussen umgekehrt die politischen Parteien und Interessenverbände die Arbeit öffentlicher Verwaltungen? Welche Schwerpunkte haben unsere Professoren? An den Lehr­stüh­len des Fach­be­reichs Staats- und Ge­sell­schafts­wis­sen­schaf­ten wird zu viel­fäl­ti­gen The­men ge­forscht. Hier ein Über­blick über For­schungs­pro­jek­te, die den Stu­di­en­gang PAIR be­tref­fen: Ver­wal­tungs­mo­der­ni­sie­rung; Theo­ri­en und Funk­ti­ons­wei­sen glo­ba­ler Steue­rung; Wah­len und Wahl­sys­te­me; Po­li­ti­sie­rung der Mi­nis­te­ri­al­bü­ro­kra­tie; Theo­ri­en der Ge­rech­tig­keit und „be­din­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men“; Kom­mu­ni­ka­ti­on in ge­sell­schaft­li­chen Kon­flik­ten und stra­te­gi­sches Ver­hal­ten in Ent­schei­dungs­pro­zes­sen, Ana­ly­se von De­bat­ten­struk­tu­ren; Trans­pa­renz und Di­gi­ta­li­sie­rung im Re­gie­rungs- und Ver­wal­tungs­han­deln („open go­vern­ment“, „open data“), Bür­ger­be­tei­li­gung und Pla­nungs­ver­fah­ren; Füh­rungs­kul­tu­ren im öf­fent­li­chen Sek­tor und Di­ver­si­ty-For­schung im öf­fent­li­chen Dienst. Aus­führ­li­che Be­schrei­bun­gen der For­schungs­schwer­punk­te fin­den Sie auf den je­wei­li­gen Lehr­stuhl­sei­ten. Was machen unsere Studierenden und Absolventen im Bereich PAIR? Ob po­li­ti­sche Hoch­schul­grup­pe, Coa­ching für Haupt­schü­ler oder In­ter­na­tio­na­le Po­li­tik: Un­se­re Stu­die­ren­den sind in zahl­rei­chen Pro­jek­ten aus dem Be­reich Po­li­tik und So­zia­les en­ga­giert. Eine Über­sicht fin­den Sie hier (Link zu Pro­jek­ten im Be­reich Po­li­tik/So­zia­les). Und wenn Sie wis­sen möch­ten, wel­che Be­rufs­we­ge Ab­sol­ven­ten des Stu­di­en­gang ein­ge­schla­gen haben, kön­nen Sie hier wei­ter­le­sen. Im An­schluss an ihr Mas­ter-Stu­di­um fin­det man die Ab­sol­ven­tin­nen und Ab­sol­ven­ten des PAIR-Pro­gramms auf na­tio­na­ler und in­ter­na­tio­na­ler Ebene in weit­ge­fä­cher­ten Be­rufs­fel­dern der Wis­sen­schaft und For­schung, des öf­fent­li­chen Sek­tors, der Be­ra­tungs­bran­che, der Ver­bän­de­land­schaft und in pri­vat­wirt­schaft­li­chen Un­ter­neh­men. [-]

Master in Wirtschaftswissenschaften | Corporate Management & Economics

Campusstudium Vollzeit 1 - 2 jahre August 2017 Deutschland Friedrichshafen

Entscheider und Unternehmer werden mehr denn je mit Anforderungen konfrontiert, die sich mit den klassischen betriebswirtschaftlichen Funktionsbereichen allein nicht mehr lösen lassen. [+]

Entscheider und Unternehmer werden mehr denn je mit Anforderungen konfrontiert, die sich mit den klassischen betriebswirtschaftlichen Funktionsbereichen allein nicht mehr lösen lassen. Die herkömmliche Management-Ausbildung stößt deshalb an ihre Grenzen, so auch die Einschätzung des renommierten kanadischen Management-Theoretikers Henry Mintzberg und des Stanford-Ökonomen Jeffrey Pfeffer. So bedauert dann auch ironisch „The Economist“ in seiner Jahresausgabe 2010: „The decline of the MBA will cut off the supply of bullshit at source.“, S. 122. Aber wie jetzt? Für die neuen Herausforderungen – unabhängig von unvermeidbaren Krisen – sind kommunikations-, kultur- sowie politikwissenschaftliche Erweiterungen zwingend: Medialisierungen mit einem „CEO-Branding“ sowie die nationalkulturell erfolgte Abstimmung von „Product-, Equity- und Employer-Branding“ zählen ebenso zu den Herausforderungen heutiger Top-Entscheider wie der Umgang mit politischen Netzwerken, Regulierungs- und Deregulierungsentwicklungen, Privatisierungen und Public Private Partnerships. Die ZU reagierte 2003 auf diese Herausforderungen durch eine für deutsche Verhältnisse neuartige forschungsorientierte unternehmerische Generalisten-Ausbildung. Die Neuartigkeit liegt dabei in der Verbindung von Betriebs- und Volkswirtschaft mit Kultur-, Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie Aspekten der Politik- und Verwaltungswissenschaft. Das ist auch der Grund, warum wir mit studentischer Heterogenität Freude haben. Ein fragwürdiges Programm für die Wirtschaft. Antworten hatten wir ja schon genug. Die Pro­fes­so­ren müss­ten es ja ei­gent­lich am bes­ten wis­sen: Was sind die wich­tigs­ten acht Fra­gen, mit denen sich der Fach­be­reich Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten be­schäf­tigt? Zu­kunfts­fä­hi­ge Or­ga­ni­sa­tio­nen Wie sehen zu­künf­ti­ge Or­ga­ni­sa­tio­nen aus – nach Jah­ren der per­ma­nen­ten Re­or­ga­ni­sa­ti­on? Ver­netzt oder fa­mi­li­är? Glo­ba­le Ka­pi­tal­märk­te Wie sehen die neuen Fi­nanz­markt­in­sti­tu­tio­nen aus? Wie las­sen sich diese an­ge­mes­sen re­gu­lie­ren? En­tre­pre­neurship Wie könn­te eine Un­ter­neh­mer­wis­sen­schaft des 21. Jahr­hun­derts aus­se­hen? Was zeich­net die nächs­ten Ge­schäfts­mo­del­le des So­zia­len, des Kul­tu­rel­len, des Po­li­ti­schen aus? Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men Wie sieht eine be­son­de­re Be­triebs­wirt­schafts­leh­re für Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men aus? Wie kom­mu­ni­zie­ren, or­ga­ni­sie­ren, fi­nan­zie­ren, wach­sen und wie schei­tern diese? Ma­nage­ment von In­no­va­ti­on und Tech­no­lo­gie Wie kann das Ma­nage­ment frem­der Krea­ti­vi­tät ge­lin­gen? Wel­che „So­zia­len In­no­va­tio­nen“ brau­chen wir für tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen? Mar­ke­ting und Märk­te Sind Märk­te mo­ra­li­siert oder är­gern sie sich „grün“ und „blau“? Stel­len die ver­hal­tens­wis­sen­schaft­li­chen und neu­ro­öko­no­mi­schen Ana­ly­sen ein nach­hal­ti­ges Er­klä­rungs­pa­ra­dig­ma dar? Mo­bi­li­tät und Wert­schöp­fungs­netz­wer­ke Wel­che Modi und Mo­del­le der Mo­bi­li­tät wer­den ef­fi­zi­ent, um­welt- und ge­sell­schafts­ver­träg­lich sein? Wie könn­te die Zu­kunft der glo­ba­len Pro­duk­ti­on aus­se­hen? Zu­kunft der Zi­vil­ge­sell­schaft Wie ver­tei­len sich zu­künf­tig die Auf­ga­ben zwi­schen Markt, Staat und Un­ter­neh­men? Wel­che Be­deu­tung ge­win­nen So­zi­al­un­ter­neh­men? [-]

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