Zeppelin University

Einführung

Universität zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik

Wozu ZU?

Die gro­ßen Fra­gen von Ge­gen­wart und Zu­kunft sind zu kom­plex und ver­netzt, als dass sie ein­di­men­sio­nal zu be­ant­wor­ten wären. Die wach­sen­de so­zia­le, po­li­ti­sche, öko­no­mi­sche, kul­tu­rel­le, öko­lo­gi­sche und me­dia­le Ver­net­zung der Welt be­dingt einen Ort des ge­mein­sa­men Dis­kur­ses. Und die­ser Ort ist die Uni­ver­si­tät. Ihr kommt im 21. Jahr­hun­dert eine be­son­de­re Rolle zu:

Sie muss ein Ort sein, an dem jede Frage er­laubt ist. Sie muss ein Ort der Frei­heit und des Frei­raums sein. Sie muss ein Ort in­tel­lek­tu­el­len Dis­kur­ses sein, der Wis­sen­schaft­ler, Stu­die­ren­de und Ge­sell­schaft ver­bin­det. Sie muss ak­ti­ver Teil der Ge­sell­schaft sein, in die Ge­sell­schaft hin­ein wir­ken und zur Lö­sung so­zia­ler und ge­sell­schaft­li­cher Pro­ble­me bei­tra­gen. Sie muss in­ter­dis­zi­pli­när und gleich­zei­tig dis­zi­pli­när stark ver­an­kert sein.

Strandcampus der Zeppelin Universität am Bodensee.

Die Zep­pe­lin Uni­ver­si­tät ist genau des­halb ge­grün­det wor­den – ganz be­wusst als pri­va­te Stif­tungs­uni­ver­si­tät. Sie hebt sich ab, indem sie seit ihrer Grün­dung im Jahr 2003 In­ter­dis­zi­pli­na­ri­tät in ihre DNA ein­gra­viert hat. Zwi­schen Wirt­schaft, Kul­tur und Po­li­tik pro­blem- und lö­sungs­ori­en­tiert zu den­ken und nicht in spe­zi­fi­schen ge­sell­schaft­li­chen Denk­mus­tern und wis­sen­schaft­li­chen Dis­zi­pli­nen ver­haf­tet zu sein, macht den Blick frei für ge­sell­schaft­lich re­le­van­te Lö­sun­gen.

Diese Hal­tung de­fi­niert uns an der ZU. Wir ma­chen uns ge­mein­sam auf, um über Gren­zen hin­weg zu den­ken. Es ist ein gro­ßes Pri­vi­leg, diese ein­zig­ar­ti­ge Bil­dungs­ein­rich­tung im Ver­bund zu ge­stal­ten. Stu­die­ren­de, Wis­sen­schaft­ler, die Mit­ar­bei­ter der Ver­wal­tung und un­se­re För­de­rer und Part­ner zie­hen ge­mein­sam an einem Strang, um diese Idee un­se­rer Uni­ver­si­tät in of­fe­nem Aus­tausch mit Leben zu fül­len.

Das Vor­bild für unser Han­deln ist unser Na­mens­ge­ber: Fer­di­nand Graf von Zep­pe­lin. Er war ein Pio­nier der Luft­fahrt. Wil­lens­stark hielt er an sei­ner Idee, den Him­mel zu er­obern, trotz Rück­schlä­gen fest. Er glaub­te an sich und seine Vi­si­on. Und er er­reich­te sein Ziel: „Man muss es nur wirk­lich wol­len, daran glau­ben, dann wird es ge­lin­gen“. Das ist für uns mehr als nur ein schö­ner Satz. Es ist un­se­re hand­lungs­lei­ten­de Ma­xi­me.

Un­se­re obers­te Auf­ga­be ist es, Stu­die­ren­den, Wis­sen­schaft­lern und Mit­ar­bei­tern die ein­zig­ar­ti­ge Chan­ce zu geben, ihre Fä­hig­kei­ten so zu ent­wi­ckeln, dass sie in der Lage sind, ei­ge­ne Ziele zu rea­li­sie­ren und Lö­sun­gen für die Her­aus­for­de­run­gen un­se­rer Zeit zu fin­den. Dar­auf sind alle Struk­tu­ren und Pro­zes­se der ZU aus­ge­rich­tet: in­ter­dis­zi­pli­när, in einer in­spi­rie­ren­den Ge­mein­schaft, mit viel Frei­raum und gro­ßem Pio­nier­geist.

Ob wir Ant­wor­ten auf alle gro­ßen Fra­gen der Ge­gen­wart und Zu­kunft geben kön­nen, wis­sen wir nicht. Wir wis­sen aber, dass wir es ver­su­chen wol­len. Und wenn wir es nur genug wol­len, ge­lingt es.

Diese Universität bietet Studiengänge in den folgenden Sprachen an
  • Englisch
  • Deutsch

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Programme

Diese Schule bietet auch:

Master

Master in General Management

Campusstudium Vollzeit 2 jahre August 2017 Deutschland Friedrichshafen

Der Masterstudiengang General Management ist ein wissenschaftlicher Studiengang mit theoretisch fundiertem Praxisbezug. Das Studium vermittelt theoretische und anwendungsbezogene Kenntnisse der allgemeinen Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. [+]

Betriebswirtschaftslehre für Nicht-Betriebswirte Das gibt es an deut­schen Uni­ver­si­tä­ten sehr sel­ten. Warum ei­gent­lich? Ein Mas­ter in BWL für Nicht-BW­Ler be­nö­tigt viel Zu­trau­en der Do­zen­ten und Stu­die­ren­den: Zu­trau­en in Ihre Viel­falt - denn bei uns stu­die­ren Bio­lo­gen mit Ar­chi­tek­ten mit In­ge­nieu­ren mit Ju­ris­ten. Zu­trau­en in die Pro­duk­ti­vi­tät Ihrer Hin­ter­grün­de und Er­fah­rungs­schät­ze - denn wie be­rei­chernd kön­nen Ihre aka­de­mi­schen Hei­ma­ten und Ihre prak­ti­schen Er­kennt­nis­se für ein Stu­di­um in Be­triebs­wirt­schafts­leh­re sein? Zu­trau­en in eine in­tel­li­gen­te Ver­bin­dung von Grund­la­gen­ver­mitt­lung und in­di­vi­du­el­len Ver­tie­fungs­mög­lich­kei­ten - denn Sie be­nö­ti­gen bei­des. Der Masterstudiengang General Management ist ein wissenschaftlicher Studiengang mit theoretisch fundiertem Praxisbezug. Das Studium vermittelt theoretische und anwendungsbezogene Kenntnisse der allgemeinen Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. Neben fundierten Managementqualifikationen erwerben Sie die Kompetenz selbständig organisierter wissenschaftlicher Forschungsarbeit. Sie werden in die Lage versetzt, gesellschaftlich relevante ökonomische Probleme multidisziplinär zu analysieren und mit innovativen wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Das Programm umfasst zudem ein internationales Praktikum. Solche Studierende, die bereits ein Auslandspraktikum im Erststudium absolviert haben, können alternativ auch eine StudentStudies (ein inhaltlich individualisiertes Modul) oder ein interdisziplinäres Wahlmodul belegen. Die Möglichkeit der GlobalStudies - ein Auslandssemester kombiniert mit zwei Praktika im Ausland - besteht darüber hinaus für alle GEMA-Studierende. Studienbegleitend nehmen Sie zudem am TandemCoaching der ZU teil. Eine fördernde, individualisierte Begleitung jedes Studierenden in seinem Entwicklungsprozess durch einen WissenschaftsCoach und einen PraxisCoach. An vielen Universitäten ist die Betreuungsrelation 160 Studierende pro Professor - bei uns gibt es zwei Coaches pro Studierenden. Mit beiden Coaches reflektieren die Studierenden einmal im Semester ihre wissenschaftliche Arbeit und ihre berufliche Orientierung. [-]

Master in Kommunikations- & Kulturwissenschaften

Campusstudium Vollzeit 1 - 2 jahre August 2017 Deutschland Friedrichshafen

In heutigen Gesellschaften ist mehr denn je ein Wissen über und eine Handlungsfähigkeit in unterschiedlichen Kulturen gefragt. Zugleich sind die Anforderungen an die Kommunikationspraxis extrem gestiegen. Kommunikative Kompetenz und kulturelles Wissen gelten deshalb als die Schlüsselqualifikationen des 21. Jahrhunderts. [+]

In heutigen Gesellschaften ist mehr denn je ein Wissen über und eine Handlungsfähigkeit in unterschiedlichen Kulturen gefragt. Zugleich sind die Anforderungen an die Kommunikationspraxis extrem gestiegen. Kommunikative Kompetenz und kulturelles Wissen gelten deshalb als die Schlüsselqualifikationen des 21. Jahrhunderts. Auf diese neuen Herausforderungen antwortet unser Master-Studiengang im Bereich „Communication & Cultural Management“. Dabei können die Studierenden zwischen den beiden vertiefenden Tracks in „Kommunikation und Medien“ oder in „Kulturproduktion“ wählen. Seine Absolventen lernen einerseits die kulturellen Fundierungen von gegenwärtigen Gesellschaften kennen und analysieren und werden andererseits dazu befähigt, durch kommunikative Praxis an der Lösung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen mitzuwirken. Zugleich sind Kommunikation und Kultur unwahrscheinliche Grundbegriffe der modernen Gesellschaft. Sie betonen das Selbstverständliche und machen es dadurch fraglich. Das verändert die Situation. Der Master-Studiengang im Bereich „Communication & Cultural Management“ bietet seinen Studierenden eine Auseinandersetzung mit kommunikations- und kulturwissenschaftlichen Theorien und eröffnet ihnen ein vertieftes Verständnis der Funktionsweisen und Probleme moderner Gesellschaften. Studiert werden geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden und Arbeitsweisen der Gesellschafts- und Kulturanalyse. Ein dialogorientiertes und selbstverantwortlich angelegtes Studium fördert Wahrnehmungs-, Gestaltungs und Ausdrucksfähigkeiten. Darüber hinaus werden Forschungserfahrungen gesammelt und Organisationsfertigkeit und Teamfähigkeit in konkreten Forschungs-, Beratungs- und Ausstellungsprojekten entwickelt. Führungskräfte der neuen Generation in Kultur und Kommunikation brauchen zunehmend Management und Strategiekompetenzen, die auf komplexe Entscheidungen im dynamischen Umfeld von Medien, Kulturinstitutionen, Wirtschaft und Gesellschaft vorbereiten – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Kultur und Kommunikation mit Managementfähigkeiten verbinden Ein Programm für alle, die an Kultur und Kommunikation noch mehr glauben als an Zahlen und Zentralen. Die Professoren... [-]

Master in Politik-, Verwaltungswissenschaft & Internationale Beziehungen

Campusstudium Vollzeit 1 - 2 jahre August 2017 Deutschland Friedrichshafen

Für Experten in Wissenschaft & Forschung, Ministerien, Parlamenten, Rathäusern, öffentlichen und gemeinnützigen Unternehmen, Managementberatung, EU-Institutionen, internationalen Organisationen, Fachbehörden, Verbänden und politischen Parteien, NGOs, Politikberatung und Public Affairs-Agenturen. [+]

Für Experten in Wissenschaft & Forschung, Ministerien, Parlamenten, Rathäusern, öffentlichen und gemeinnützigen Unternehmen, Managementberatung, EU-Institutionen, internationalen Organisationen, Fachbehörden, Verbänden und politischen Parteien, NGOs, Politikberatung und Public Affairs-Agenturen. Warum PAIR studieren? Die neue Rolle des Staa­tes nach der glo­ba­len Fi­nanz­kri­se, das neue Zeit­al­ter der Di­gi­ta­li­sie­rung, die For­de­rung nach mehr Ef­fi­zi­enz im öf­fent­li­chen Sek­tor, Rufe nach mehr Trans­pa­renz und Bür­ger­be­tei­li­gung, neue glo­ba­le und re­gio­na­le Ver­flech­tun­gen und nicht zu­letzt die Ent­wick­lung der eu­ro­päi­schen In­te­gra­ti­on – Po­li­tik und Ver­wal­tung durch­lau­fen einen grund­le­gen­den Wan­del. Auf die­sen Wan­del be­zie­hen sich die For­schungs­ge­bie­te der ma­nage­men­tori­en­tier­ten Po­li­tik- und Ver­wal­tungs­wis­sen­schaft an der Zep­pe­lin Uni­ver­si­tät. Unser Mas­ter-Pro­gramm Po­li­tics, Ad­mi­nis­tra­ti­on & In­ter­na­tio­nal Re­la­ti­ons be­rei­tet Sie daher auf die ak­tu­el­len Her­aus­for­de­run­gen, mög­li­che Lö­sungs­an­sät­ze und die not­wen­di­gen Kom­pe­ten­zen für die Pro­blem­ana­ly­se und die Vor­be­rei­tung und Um­set­zung von Ent­schei­dun­gen vor. Das Stu­di­um ver­mit­telt daher ver­tie­fen­de theo­re­ti­sche und an­wen­dungs­be­zo­ge­ne Kennt­nis­se der ma­nage­men­tori­en­tier­ten Po­li­tik- und Ver­wal­tungs­wis­sen­schaft mit einer star­ken in­ter­na­tio­na­len und ver­glei­chen­den Aus­rich­tung. Da­durch wer­den Sie in die Lage ver­setzt, ge­sell­schaft­lich re­le­van­te Pro­ble­me zu un­ter­su­chen und mit in­no­va­ti­ven wis­sen­schaft­li­chen Me­tho­den zu be­ar­bei­ten. Was macht den Master in PAIR so besonders? Das Mas­ter-Pro­gramm an der Zep­pe­lin Uni­ver­si­tät bie­tet Ihnen nicht nur die Ver­tie­fung in der ma­nage­men­tori­en­tier­ten Po­li­tik- und Ver­wal­tungs­wis­sen­schaft, son­dern Sie er­gän­zen Ihr Stu­di­um ge­zielt auch durch In­hal­te aus der Rechts-, Wirt­schafts-, und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft. Die Basis für diese In­ter­dis­zi­pli­nä­ri­tät wird be­reits im Foun­da­ti­on-Mo­dul zu Be­ginn des Stu­di­ums ge­legt. Im wei­te­ren Ver­lauf Ihres Stu­di­ums kön­nen Sie auch einen Minor in Cor­po­ra­te Ma­nage­ment & Eco­no­mics oder in Com­mu­ni­ca­ti­ons & Cul­tu­ral Ma­nage­ment be­le­gen. Dar­über hin­aus ist die Theo­rie- und Me­tho­den­aus­bil­dung... [-]

Master in Wirtschaftswissenschaften | Corporate Management & Economics

Campusstudium Vollzeit 1 - 2 jahre August 2017 Deutschland Friedrichshafen

Entscheider und Unternehmer werden mehr denn je mit Anforderungen konfrontiert, die sich mit den klassischen betriebswirtschaftlichen Funktionsbereichen allein nicht mehr lösen lassen. [+]

Entscheider und Unternehmer werden mehr denn je mit Anforderungen konfrontiert, die sich mit den klassischen betriebswirtschaftlichen Funktionsbereichen allein nicht mehr lösen lassen. Die herkömmliche Management-Ausbildung stößt deshalb an ihre Grenzen, so auch die Einschätzung des renommierten kanadischen Management-Theoretikers Henry Mintzberg und des Stanford-Ökonomen Jeffrey Pfeffer. So bedauert dann auch ironisch „The Economist“ in seiner Jahresausgabe 2010: „The decline of the MBA will cut off the supply of bullshit at source.“, S. 122. Aber wie jetzt? Für die neuen Herausforderungen – unabhängig von unvermeidbaren Krisen – sind kommunikations-, kultur- sowie politikwissenschaftliche Erweiterungen zwingend: Medialisierungen mit einem „CEO-Branding“ sowie die nationalkulturell erfolgte Abstimmung von „Product-, Equity- und Employer-Branding“ zählen ebenso zu den Herausforderungen heutiger Top-Entscheider wie der Umgang mit politischen Netzwerken, Regulierungs- und Deregulierungsentwicklungen, Privatisierungen und Public Private Partnerships. Die ZU reagierte 2003 auf diese Herausforderungen durch eine für deutsche Verhältnisse neuartige forschungsorientierte unternehmerische Generalisten-Ausbildung. Die Neuartigkeit liegt dabei in der Verbindung von Betriebs- und Volkswirtschaft mit Kultur-, Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie Aspekten der Politik- und Verwaltungswissenschaft. Das ist auch der Grund, warum wir mit studentischer Heterogenität Freude haben. Ein fragwürdiges Programm für die Wirtschaft. Antworten hatten wir ja schon genug. Die Pro­fes­so­ren müss­ten es ja ei­gent­lich am bes­ten wis­sen: Was sind die wich­tigs­ten acht Fra­gen, mit denen sich der Fach­be­reich Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten be­schäf­tigt? Zu­kunfts­fä­hi­ge Or­ga­ni­sa­tio­nen Wie sehen zu­künf­ti­ge Or­ga­ni­sa­tio­nen aus – nach Jah­ren der per­ma­nen­ten Re­or­ga­ni­sa­ti­on? Ver­netzt oder fa­mi­li­är? Glo­ba­le Ka­pi­tal­märk­te Wie sehen die neuen Fi­nanz­markt­in­sti­tu­tio­nen aus? Wie las­sen sich diese an­ge­mes­sen re­gu­lie­ren? En­tre­pre­neurship Wie könn­te eine Un­ter­neh­mer­wis­sen­schaft des 21. Jahr­hun­derts aus­se­hen?... [-]

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